Aktuelle Neuigkeiten


 

Schleudertrauma

 

Hätten Sie’s gewusst?

 

Nach einem Autounfall kann es zur Stauchung der Wirbelsäule, insbesondere der Halswirbelsäule kommen. Dies nennt man auch Schleudertrauma, dabei entsteht eine Steilstellung der Halswirbelsäule. Normalerweise ist die Halswirbelsäule wie ein „C“ geformt, im Falle der Steilstellung schiebt sich die Halswirbelsäule nach vorn und ist dann in einer Streck-Stellung.

 

Leider tauchen typische Beschwerden oft erst ein paar Tage nach dem Unfall auf, wie zum Beispiel: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel oder auch allgemeine Rückenbeschwerden, ähnlich wie bei einem heftigen Muskelkater.

 

Grundsätzlich stuft man ein Schleudertrauma in fünf verschiedene Schweregrade ein:

 

Schweregrad 0 - Keine Verletzungen der Wirbelsäule.

 

Schweregrad 1 - Leichte Beschwerden, wie etwa Schmerzen im Nacken oder auch ein Steifheitsgefühl

 

Schweregrad 2 - Bewegungseinschränkungen, Schmerzen im Mundbereich, Kribbeln in den Armen

 

Schweregrad 3 - Einschränkung der Funktion der Halsmuskulatur, Fehlstellungen, Risse, Frakturen oder Verrenkungen der Halswirbelsäule

 

Schweregrad 4: Je nach Frakturen Querschnittslähmung oder tödlicher Verlauf

 

In ca. 90 bis 95 % aller Fälle wird ein leichtes Schleudertrauma (Schweregrad 0 bis 2) diagnostiziert. Allerdings können Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen, Nerven und sogar Blutgefäße durch ein Schleudertrauma verletzt werden. Leichte Überdehnungen bis hin lebensbedrohlichen Verletzungen können die Folge sein. Vielfach sind auf jeden Fall die Halswirbelgelenke blockiert.

 

Ich empfehle Ihnen folgende Maßnahmen:

·        Suchen Sie sofort nach dem Unfall einen Arzt für eine Röntgenaufnahme auf. Die benötigen Sie nämlich unter Umständen für die Versicherung, falls Langzeitschäden auftreten, sofern Sie selbst keine Schuld trifft, und Ihnen Schmerzensgeld zusteht.

 

·        Vereinbaren Sie gleich einen Termin in meiner Praxis, damit ich die Wirbel wieder richten kann, um Langzeitschäden zu verhindern.

 

·        Nehmen Sie für drei Tage Magnesium ein (z. B. Biolectra forte Magnesium), um die Muskulatur zu lockern, und zwar 3 Mal pro Tag eine Brausetablette.

 

Aber wie immer gilt auch hier: Vorsorge ist besser als Nachsorge:

 

Wer seine Kopfstütze auf Nackenhöhe einstellt, also viel zu tief, riskiert schon bei Unfällen mit geringen Geschwindigkeiten schwere Verletzungen. Kopfstützen erfüllen aber nur ihren Zweck, wenn sie für den Fahrer entsprechend eingestellt sind:

Der Abstand zwischen dem Hinterkopf und der Kopfstütze sollte nicht mehr als wenige Zentimeter betragen. Der obere Rand der Kopfstütze befindet sich optimalerweise auf der Höhe des Scheitels.

 

Übrigens kann es auch während einer Vollnarkose zu Verschiebungen der Wirbel kommen, weil ihr Körper komplett entspannt ist. Ihr Körper ist deshalb nicht in der Lage, während der Transporte von einem Bett ins nächstes, die Wirbel an Ort und Stelle zu halten.

 

Vereinbaren Sie deshalb nach einer Operation oder nach einem Autounfall bestenfalls gleich einen Termin zur Kontrolle bei einem Chiropraktiker.


Vitamin D bei Schmerzen

Heute möchte ich gerne mit einem Thema an Sie herantreten, das besonders für viele meiner Schmerzpatienten sehr interessant sein könnte.

 

Ohne es zu wissen, leiden nämlich zahlreiche Menschen unter einem Vitamin D Mangel. Die Symptome sind vielfältig und zeigen sich unter anderem in Form von Schmerzen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Bauchweh, Hüft- und Rückenschmerzen und Fibromyalgie. Ein Vitamin D Mangel ist außerdem verantwortlich für chronische Entzündungen, zystischer Fibrose, Muskelkrämpfe, Schmerzen während des Treppensteigens, Schlafmangel und auch für depressive Verstimmungen, die sich in Ängsten äußern bis hin zur Depression.

 

Besonders bei Diabetikern mit der Diagnose Diabetes mellitus Typ 1, Menschen mit rheumatischen Autoimmunkrankheiten oder auch multipler Sklerose, besteht häufig ein Vitamin D Mangel. Chronisch Kranke und Pflegebedürftige halten sich gezwungenermaßen weniger im Freien auf, was wiederum einen Mangel hervorruft.

 

Dabei wirkt sich Vitamin D sehr positiv auf unsere Knochen, auf Krebserkrankungen aus und auch Geburten gestalten sich schmerzfreier. Ebenso wirkt das Vitamin D hormonell, neurologisch und sogar immunologisch. Auch haben diverse Studien ergeben, dass das Vitamin D Schmerzen aller Art im hohen Maße positiv beeinflusst.

 

Deshalb empfehle ich Ihnen, dass Sie Ihren Vitamin D Spiegel einmal von Ihrem Hausarzt testen lassen, besonders dann, wenn Sie unter chronischen Schmerzen leiden. Sie werden feststellen, dass Ihre Schmerzen mit einem gut eingestellten Vitamin D Pegel wesentlich weniger werden.

 

Es gibt auch einen Testsatz für zu Hause, den können Sie über das Internet bestellen. Kostet 29 Euro. Hier ist die Webseite: www.cerascreen.de

 

 

Wie immer können Sie sich natürlich jederzeit an mich wenden, entweder telefonisch oder persönlich, falls Sie noch Fragen haben.

 

 

Bleiben Sie vital und gesund

Herzliche Grüße

 

Christina Reuter

 

Heilpraktiker und Chiropraktiker

Praxis für Amerikanische Chiropraktik

Otto Fischer Weg 2-1

72766 Reutlingen

 

0179-147 3295

praxis@christina-reuter.de

www.christina-reuter.de

 

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Jubiläum 11.07.2015

10 Jahre amerikanische Chiropraktik in Reutlingen

10 Jähriges Jubiläum 2015, es war ein tolles Fest.

Wir haben kräftig gefeiert und hatten viel Spaß.

 

Vielen Dank an alle Besucher, Gäste und Freunde die zum Jubiläum gratulierten  und einen besonderen Dank an alle Helfer - ohne die dieser Event hätte nicht stattfinden können.


Hier finden Sie einige Impressionen vom Jubiläum.

Gäste wurden zwar fotografiert, aber um die persönliche Freiheit eines jeden Besuchers nicht zu beeinträchtigen habe ich keine Bilder ins Netz gestellt.


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Gastbeitrag von "fuerdenRücken" Rückenschmerzen und "Blumenfeldmethode"

Laut Untersuchungen leiden in etwa 80 Prozent der Deutschen entweder an akuten oder chronischen Schmerzen im Rücken. Dabei ist die Ursache für ihr Leiden nicht immer physischer Natur. Vermehrt führen psychische Belastungen - hervorgerufen durch Stress - zu Verspannungen der Rückenmuskulatur.


Vielen Menschen ist jedoch nicht bewusst, dass Rückenschmerzen bereits durch wenig Aufwand verhindert werden können und es effektive Methoden gibt, die Schmerzen zu lindern.


Wie werden Rückenschmerzen definiert?

Rückenschmerzen beschreiben meist ein umfangreiches Spektrum von Schmerzen zwischen dem Bereich des unteren Nackens und des Steißbeins.

In der Regel wird das Leiden in akute, subakute und chronische Rückenschmerzen unterteilt. Halten die Beschwerden über einen maximalen Zeitraum von sechs Wochen an, spricht man von akuten Rückenleiden, während bei länger andauernden Schmerzen von subakuten Rückenschmerzen die Rede ist. Ab einer Dauer von drei Monaten wird das Leiden als chronisch eingestuft.  


Ihr Rücken braucht Bewegung

Was viele Menschen nicht wissen: Bereits früher im Zeitalter der Industrialisierung litten die Menschen an Rückenschmerzen.


Damit gehört das Leiden nicht zu einem neu entstandenen Krankheitsbild der Moderne. Allerdings unterscheiden sich die Ursachen von damals und heute.


Früher wurde oft schwerste Arbeit im Akkord in Fabriken verrichtet und die Menschen erkrankten an Kreuzschmerzen vorwiegend durch Überlastung. Heute im Zeitalter der Digitalisierung und Büroarbeit sind Rückenleiden sehr oft auf mangelnde Bewegung zurückzuführen.


Zusätzlich staucht zu langes Sitzen den Rücken und schwächt die Muskulatur. Die Folgen können eine Verkümmerung der Wirbelsäule und die Entstehung von Schmerzen sein.


Genau aus diesem Grund ist es wichtig auf eine ausreichende Bewegung des Körpers zu achten. Denn nur Bewegungsreize bringen Muskeln dazu, sich mit ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffen zu versorgen.


Ebenso profitieren die Bandscheiben von einer regelmäßigen Bewegung. Sie werden gestärkt und behalten so ihre Elastizität.


 

 

 

                            

Was Sie gegen Rückenschmerzen tun können

Um Rückenschmerzen vorzubeugen, gibt es zahlreiche Übungen, die Sie auch im Büro auf einer Matte oder auf einem Handtuch ausführen können.

 

Für eine einfache Übung legen Sie sich auf den Rücken und winkeln Ihre Beine an. Nun legen Sie die Beine langsam und abwechselnd rechts und links auf dem Boden ab. Die Schultern sollten dabei den Bodenkontakt nicht verlieren.

 

Zusätzlich können Sie Ihre Bauchmuskulatur beanspruchen, indem Sie die Arme über den Kopf legen. Führen Sie diese Übung mehrmals hintereinander aus und Sie stärken dadurch effektiv Ihre Rücken- und Bauchmuskulatur.

 

Auch die Gestaltung des Arbeitsplatzes hat einen erheblichen Einfluss auf die Rückengesundheit. Um Schmerzen und Verspannungen vorzubeugen, sollten die Füße beim Sitzen immer Bodenkontakt haben. Arme und Beine sollten zudem im 90 Grad-Winkel zum Körper liegen beziehungsweise stehen.

 

Genauso wichtig ist jedoch, sich so viel wie möglich zwischendurch zu bewegen. Denn der menschliche Körper ist nicht für langes Sitzen ausgelegt.

Pausen sollten daher genutzt werden, um ein Stück zu gehen. Verzichten Sie beispielsweise lieber auf den Fahrstuhl und nehmen Sie die Treppe. Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

 

Effektiv gegen Schmerzen im Rücken – Die Blumenfeld-Methode

Eine weitere effektive Methode gegen Rückenschmerzen ist die sogenannte Blumenfeld-Methode.

 

Hierzu legen Sie sich auf eine Matte, welche mit mehreren „Blüten“ besetzt ist. Diese Blüten münden am Ende in kleine Spitzen. Durch den sanften Druck der Blüten auf den Rücken werden die Nervenzellen stimuliert und die Blutzirkulation angeregt.

Dadurch schüttet der Körper Endorphine aus, die wiederum die Linderung von Entzündungen unterstützen können. Die Blumenfeld-Methode kann angewendet werden bei:

  • Anspannungen im Rücken
  • Bandscheibenvorfällen
  • Schmerzen im Nacken
  • Rückenschmerzen
  • Hexenschüssen

Die Blumenfeld-Methode gehört zu den natürlichen Arten der Behandlung von Rückenschmerzen. Nerven, Wirbel und Muskeln werden entspannt und durch die Blutzufuhr und Erregungsleistung regeneriert.

 

Darüber hinaus kann die Methode nicht nur bei der Schmerzbehandlung, sondern auch zur Vorbeugung von Rückenschmerzen, angewendet werden.

 

Dieser Artikel wurde Ihnen zur Verfügen gestellt von fuerdenruecken.de.

Bildmaterial:

© Bioloka Ltd. – fuerdenruecken.de

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Wie wichtig sind regelmässige Termine? Teil 2

 

Und nun möchte ich auf die Frage kommen, die Sie sich vielleicht selbst schon einmal gestellt haben: „Warum soll ich mich chiropraktisch behandeln lassen?“

 

Innerhalb der Chiropraktik gibt es zwei Wirkungsmechanismen, die Ihnen helfen, gesund zu bleiben, die Ihnen aber auch Probleme bereiten, wenn Sie sich nicht ausreichend behandeln lassen:

 

1. Der erste Wirkungsmechanismus bezieht sich auf die Knochen, Gelenke und Bänder.

Jeder von uns ist von einem Verschleiß an Knochen und Gelenken betroffen. Zwar bemerkt man diesen Verschleiß über viele Jahre hinweg gar nicht, aber er entwickelt sich unbemerkt und still weiter. So lange, bis wir irgendwann die ersten Anzeichen wahrnehmen, sprich unter Schmerzen leiden.

 

Durch die regelmäßige Justierung der Wirbel bleiben Ihre Gelenke frei und beweglich, werden optimal mit allen Nährstoffen versorgt und Verschleiß, Ablagerungen und Bandscheibenprobleme werden vermieden.

 

Werden hingegen die Wirbelsäule oder auch andere Gelenke nicht behandelt, entstehen Blockaden, die wiederum Ablagerungen erzeugen und zwangsläufig zum Verschleiß führen.

Die Folgen: falsche Bewegungen, akute Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Bandscheibenprobleme, Gelenksschäden, Materialabnutzung, Fehlhaltungen, wie etwa ein schiefes Becken, Fehlbelastungen und vieles mehr.

 

Hier hilft oft nur noch eine Operation. Aber so weit muss es ja gar nicht erst kommen, denn durch regelmäßige prophylaktische Behandlungen und Justieren kann dieser Prozess auf jeden Fall viele Jahre lang hinausgezögert werden.

 

 

2. Der zweite Wirkungsmechanismus bezieht sich auf das Thema Chiropraktik und Gesundheit.

 

Das Thema liegt mir sehr am Herzen, denn eine gesunde Wirbelsäule bedeutet schließlich auch weitestgehend ein gesundes Organsystem.

 

Zwar gibt es bisher noch keine eindeutigen Aussagen, aber grundsätzlich kann ich aufgrund meiner Erfahrungen behaupten, dass Patienten, die sich chiropraktisch behandeln lassen, weitaus weniger krank sind.

 

Natürlich sind weitere Aspekte, wie etwa eine gesunde Ernährung und die richtige Bewegung ebenso wichtig, aber wenn Sie sich zusätzlich chiropraktisch behandeln lassen, werden Sie schneller und langfristiger gesund.

 

Und schließlich wirken sich chiropraktische Therapien auch noch äußerst positiv auf unsere psychische Verfassung aus. Denn unser limbisches System, emotionales Zentrum, ist direkt mit der Wirbelsäule verbunden.

 

Deshalb empfehle ich allen meinen Patienten oder Menschen, die sich für eine chiropraktische Behandlung interessieren, anfänglich drei bis fünf Behandlungen, und dann weitere Behandlungen in einem Rhythmus von zwei bis drei Monaten.

 

Sie werden garantiert erheblich davon profitieren, wenn Sie sich daran halten.

 

Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie mich selbstverständlich jederzeit per Telefon oder E-Mail kontaktieren. Oder Sie vereinbaren am besten gleich einen Termin in meiner Praxis, damit wir alles Weitere in Ruhe besprechen können.

 

Bleiben Sie vital und gesund

Ihre Christina Reuter


Praxis für Amerikanische Chiropraktik im Reutlingen

 

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