Wie wichtig sind regelmässige Termine ? Teil 1

Liebe Patienten,

 

heute trete ich in einer Angelegenheit an Sie heran, die aus meiner Sicht von großer Bedeutung ist: Und zwar erlebe ich es immer wieder, dass viele Patienten zu mir kommen,weil sie ihre Rückenschmerzen nicht länger ertragen.

Nur sind sie leider der Meinung, dass eine Behandlung ausreicht, weil sie dann ja schließlich vom akuten Schmerz zunächst durch die Behandlung befreit sind.

 

Aber leider liegt hier genau der Fehler, denn nur durch regelmäßige Check-ups ist es gewährleistet, dass vor allem die Ursache gefunden und behoben wurde, nämlich unter Umständen ein verschobener Wirbel. Durch diese regelmäßigen Check-ups kann die innere Heilung stattfinden, letztendlich können nämlich nur ordnungsgemäß aufeinander stehende Wirbel die Wirbelsäule langfristig stabilisieren.

 

Fehlstellungen der Wirbelkörper bewirken einen Druck auf das zentrale Nervensystem, genauer gesagt auf das Rückenmark. Dieser Druck sorgt dafür, dass nicht nur der Muskel, sondern im schlimmsten Falle sogar Organe und auch die Psyche beeinträchtigt werden.

 

Dadurch wiederum können unterschiedliche Erkrankungen aktiviert beziehungsweise verstärkt werden, deshalb ist es erforderlich, mehrere Folgenbehandlungen vorzunehmen, um die verschobenen Wirbel immer wieder an ihre richtige Position zu bringen.

 

Über das Rückenmark werden sogenannte Reparaturmaßnahmen gesteuert. Sprich, der Körper versucht uns systematisch vor Schlimmeren zu bewahren, wenn wir unter Schmerzen leiden. Nur kann der Körper dies irgendwann natürlich nicht mehr kompensieren, und somit entwickelt sich ein Prozess, der sich oft über viele Jahre hinweg zieht.

 

Zwar kann man vielfach den Prozess aufhalten oder auch die Schmerzen lindern, aber gerade deshalb ist es äußerst wichtig, kontinuierlich „am Ball zu bleiben“, denn die inneren Heilungsprozesse können unter Umständen mehrere Jahre andauern. Als Richtwert sagt man in Fachkreisen: Pro Jahr, die man unter Beschwerden leidet, bedarf es circa einen Monat Behandlung. Aber das ist nur eine ungefähre Angabe.

 

Ich habe hier einmal ein Beispiel für Sie zur Verdeutlichung: Nehmen wir mal an, Sie gehen alle zwei Wochen in ein Schwimmbad oder in Ihr Fitnessstudio. Aber nehmen Sie dann ab oder bauen Sie dadurch Ihre Muskulatur auf? Garantiert nicht, denn wenn Sie wirklich abnehmen beziehungsweise Muskulatur aufbauen wollen, müssen Sie schon mindestens zwei bis drei Mal pro Woche etwas tun.

 

Innerhalb der Chiropraktik sieht es ähnlich aus: Nur wenn Sie eine entsprechende Therapie wirklich zu Ende führen, werden Sie dauerhaft von Ihren Schmerzen befreit sein. In Fachkreisen unterteilt man eine

 

Chiropraktikbehandlung in mehrere Phasen:

 

Phase I: Befreiung von akuten Schmerzen.

 

Phase II: Muskulatur aufbauen und stabilisieren.

 

Phase III: Prophylaktisch langfristig die Gelenke oder betroffenen Regionen frei halten.

 

Bedenken Sie bitte: Nur wenn diese Phasen auch wirklich eingehalten werden, stellt sich ein entsprechender Behandlungserfolg ein! Hier begehen die meisten Patienten leider den Fehler, die Behandlung nicht weiter fortzuführen, weil sie ja schließlich keine Schmerzen mehr haben. Aber eine Kompensationskette, die sich über Jahre hinweg aufgebaut hat, kann nicht mit einer Behandlung rückgängig gemacht werden.

 

Ebenso kommt es vor, dass einige Patienten selbst nach zwei oder drei Behandlungen keinerlei Veränderungen feststellen. Das heißt aber nicht, dass die Chiropraktik nichts bewirkt, sondern dass nur noch keine externe Reaktion des Körpers stattgefunden hat.

 

Auch berichten viele Patienten von einer Erstverschlimmerung der Beschwerden, auch hier ist Geduld angesagt, denn der Körper signalisiert damit, dass er bereits an dem Problem arbeitet. Kurz und gut: Die Symptome verschwinden zwar schnell, aber die Heilung insgesamt dauert länger. Deshalb sind Folgebehandlungen unbedingt erforderlich.


Bleiben Sie vital und gesund

Ihre Christina Reuter


Praxis für Amerikanische Chiropraktik im Reutlingen


Kommentar schreiben

Kommentare: 0